11.05.2026

  • Ausgabe des größten 24-Stunden-Rennens der Welt beginnt am Donnerstag
  • Dennis Fetzer: „Diese einzigartige Atmosphäre gibt es nur bei diesem Event.“

Am Donnerstag starten für Dennis Fetzer die ersten Sessions beim ADAC RAVENOL 24h Nürburgring. Beim Saison-Highlight auf der Nürburgring-Nordschleife nehmen in diesem Jahr 161 Fahrzeuge teil – und damit so viele wie seit über zehn Jahren nicht mehr. Dennis Fetzer tritt mit dem Aston Martin Vantage AMR GT3 EVO #35 von Walkenhorst Motorsport in der hochklassig besetzten SP9-Kategorie an, der bei der diesjährigen 54. Ausgabe 41 GT3-Fahrzeuge von neun Herstellern angehören.

Der 24-jährige Gießener teilt sich sein Einsatzfahrzeug mit Felipe Fernandez Laser und Mateo Villagomez, mit denen er bei NLS2 bereits den zweiten Platz in der SP9 Pro-Am-Klasse feiern konnte. Ergänzt wird das Line-up beim 24-Stunden-Rennen von Stefan Aust. Nach der wegen eines technischen Defekts eingeschränkten Fahrzeit bei den ADAC 24h Qualifiers muss das Quartett nun die Sessions am Donnerstag und Freitag nutzen, um sich optimal auf die Herausforderungen der 25,378 Kilometer langen Kombination aus Grand-Prix-Kurs und Nordschleife vorzubereiten.

Erstmals auf die Strecke geht es am Donnerstag: Nach dem zweistündigen Qualifying 1 (13:15 Uhr) geht es in der zweiten Session am Abend (20:00 Uhr) vor allem darum, das Fahren bei den unterschiedlichen Lichtbedingungen und im traditionell engen Verkehr zu testen. Am Freitag findet erstmals ein dreigeteiltes Top Qualifying statt, in dem im Einzelzeitfahren die finalen Startpositionen für das Rennen ausgefahren werden. Rennstart am Samstag ist um 15:00 Uhr.

Für Dennis Fetzer ist es bereits der siebte Start in Folge beim 24h Nürburgring. 2020 und 2021 gelang ihm je ein Klassenpodium in der SP10-Klasse für GT4-Fahrzeuge. Ab 2022 startete er in verschiedenen GT3-Fahrzeugen und fuhr im vergangenen Jahr schließlich sein bislang bestes Ergebnis beim Eifelklassiker ein: Im Ford Mustang GT3 gewann er die SP9 Pro-Am-Klasse und erreichte in einem der konkurrenzfähigsten Teilnehmerfelder im internationalen Motorsport einen beachtlichen vierten Gesamtplatz. Diese Erfahrungen will Dennis Fetzer nun auch bei seinem ersten Start für Walkenhorst Motorsport mit dem Aston Martin Vantage GT3 EVO einbringen.

Dennis Fetzer: „Auch wenn in der Vorbereitung nicht alles nach Plan lief: Ich gehe sehr zuversichtlich und mit viel Vorfreude in mein siebtes 24-Stunden-Rennen am Nürburgring. Nicht nur die Strecke ist etwas ganz Besonderes. Erst die vielen Fans, die auf den Campingplätzen rund um die Nordschleife grillen und Spaß haben, bringen diese einzigartige Atmosphäre, die es nur bei diesem Event gibt. Nach der guten Platzierung im letzten Jahr bin ich aber durchaus ambitioniert, sportlich erfolgreich zu sein. Und bei NLS2 haben wir als Team schon gezeigt, dass mit uns in der SP9 Pro-Am-Klasse zu rechnen ist.“

News lesen

22.04.2026

  • Schwierige Generalprobe für Dennis Fetzer bei den 24h Qualifiers
  • Dennis Fetzer: „Viele Faktoren können wir nur bedingt beeinflussen.“

Vom 14. bis 17. Mai bestreitet Dennis Fetzer das ADAC RAVENOL 24h Nürburgring 2026 mit dem Aston Martin Vantage GT3 EVO von Walkenhorst Motorsport. Nach dem wetterbedingten Ausfall von NLS1 startete der 24-Jährige mit einem Klassenpodium bei NLS2 erfolgreich in die Nordschleifen-Saison. Weitere wichtige Rennkilometer unter Wettbewerbsbedingungen blieben ihm durch die schwierigen Umstände bei den ADAC 24h Qualifiers jedoch verwehrt. Im Interview spricht er über sein neues Team, den herausfordernden Saisonstart und blickt auf das 24-Stunden-Highlight voraus.

Dennis, du fährst dieses Jahr zum ersten Mal mit Walkenhorst Motorsport und dem Aston Martin auf der Nürburgring-Nordschleife. Wie sind deine ersten Eindrücke?
„Sehr positiv. Nachdem der erste NLS-Lauf ausgefallen war, habe ich bei NLS2 mein erstes Rennen mit Walkenhorst Motorsport bestritten. Ich habe mich von Beginn an wohlgefühlt und als Team haben wir schnell zusammengefunden. Der Aston Martin Vantage GT3 EVO hat über das gesamte Wochenende hinweg gut funktioniert. Alle haben einen großartigen Job gemacht, und so konnten wir direkt unser erstes Klassenpodium feiern. Das hat gezeigt, dass in unserem Paket definitiv Potenzial steckt.“

Die ADAC 24h Qualifiers sollten als Generalprobe für das 24-Stunden-Rennen dienen. Das Samstagsrennen dauerte nur 25 Minuten, sonntags seid ihr gar nicht erst gestartet. Was heißt das für dich?
„Sportliche Themen sind an diesem Wochenende in den Hintergrund gerückt. Der tragische Zwischenfall am Samstag hat uns alle sehr mitgenommen. Danach war an Fahren nicht mehr zu denken. Am Sonntag wollten wir dann zumindest noch einmal sauber durchkommen und weitere Kilometer sammeln. Leider konnten wir wegen eines technischen Defekts das zweite Rennen nicht bestreiten. Das ist natürlich ein Rückschlag, weil es die letzte echte Testchance vor dem 24h-Rennen war. Gerade in dieser Konstellation wäre es wichtig gewesen, unter Rennbedingungen noch mehr Erfahrung mit dem Aston Martin zu sammeln.“

Mit welchem Gefühl gehst du nun in das 24-Stunden-Rennen?
„Ich kenne die Nordschleife und das 24h-Rennen inzwischen gut und weiß, welche Herausforderungen auf uns zukommen. Jetzt gilt es, die Trainingssessions am Donnerstag bestmöglich zu nutzen, um Set-up, Abläufe und die Zusammenarbeit im Team weiter zu schärfen. Zudem konnten ja auch viele andere Teams nicht ihr geplantes Testprogramm fahren. Wir haben schnelle Fahrer, ein erfahrenes Team und ein gutes Auto. Deshalb freue ich mich sehr darauf und bin zuversichtlich, dass wir beim Rennen erfolgreich sein können. Am Ende spielen bei einem 24h-Rennen extrem viele Faktoren eine Rolle, die wir nur bedingt beeinflussen können. Wenn wir sauber durchkommen, das Timing passt und wir von technischen Problemen verschont bleiben, ist auf der Nordschleife alles möglich.“

News lesen

15.04.2026

  • Zwei Rennen als Generalprobe für das 24-Stunden-Rennen
  • Dennis Fetzer: „Wir wissen, dass die Pace stimmt.“

Am kommenden Wochenende reist Dennis Fetzer mit Rückenwind zu den ADAC 24h Qualifiers, den Läufen vier und fünf der Nürburgring Langstrecken-Serie 2026. Nach dem umkämpften zweiten Platz in der Klasse SP9 Pro-Am bei NLS2 ist das Ziel klar gesteckt: der nächste Angriff auf das Podium – diesmal mit Blick nach ganz oben.

Gemeinsam mit seinen Teamkollegen Felipe Fernandez Laser und Mateo Villagomez wird der 24-jährige Gießener erneut im Aston Martin Vantage GT3 EVO #35 von Walkenhorst Motorsport antreten. Für das Trio gilt es nun, bei den zwei vierstündigen Rennen am Samstag und Sonntag die starke Form zu bestätigen, um sich im hochklassig besetzten Feld der GT3-Fahrzeuge im Spitzenbereich zu etablieren.

Gleichzeitig werden die beiden Läufe als letzte Bewährungsprobe vor dem legendären ADAC RAVENOL 24h Nürburgring genutzt. Denn im Gegensatz zu den regulären Läufen der NLS wird am offiziellen Qualifikationswochenende die 24h-Variante des Nürburgrings befahren. Das Layout mit insgesamt 25,378 Kilometer Streckenlänge entspricht auch der Konfiguration des 24-Stunden-Eifelklassikers von 14. bis 17. Mai.

Die Kombination aus anspruchsvoller Nordschleife und schneller Grand-Prix-Strecke mit wechselnden Wetterbedingungen kommt Dennis Fetzer entgegen: Zuletzt startete er 2024 bei den ADAC 24h Qualifiers, wo ihm mit dem Mercedes-AMG GT3 zwei Klassensiege in der SP9 Pro-Am gelangen. Mit einem guten Ergebnis können er und seine Teamkollegen wichtige Daten und ausreichend Selbstvertrauen für das Motorsport-Highlight nächsten Monat sammeln.

Das erste Qualifying findet am Samstag, 18. April, um 8:30 Uhr statt. Beim Vier-Stunden-Rennen am Abend um 17:30 Uhr wird rund die Hälfte der Zeit im Dunkeln absolviert. Am Sonntag, 19. April, beginnt das Qualifying bereits um 8:15 Uhr. Rennstart ist um 13:00 Uhr.

Dennis Fetzer: „Die Qualifiers sind für uns ein extrem wichtiges Wochenende und die letzte Standortbestimmung vor dem 24-Stunden-Rennen. Diese Streckenkombination des Nürburgrings stellt noch einmal andere Anforderungen, darauf wollen wir uns bestmöglich einstellen und zwei saubere Rennen fahren. Nach dem starken Ergebnis zuletzt wissen wir, dass die Pace stimmt. Wenn alles passt, können wir in unserer Klasse definitiv um die vorderen Plätze fahren.“

News lesen